Dorfkirche

Die Kirche blickt auf eine lange Geschichte zurück. Am Turm erhielten sich Bauphasen des Mittelalters. Im Turmuntergeschoss befindet sich der Altarraum, der durch einen Anbau erweitert wurde.



Adressdaten


  • 99826 Bischofroda
    Am Kirchberg

Beschreibung


Drei spitzbogige Fenster im Osten zeigen, dass auch dieser Anbau noch auf das Mittelalter zurückgeht. Das Turmobergeschoss mit doppelten Rundbögen sowie das Langhaus entstanden im 17. Jahrhundert.

Im Kirchenschiff befindet sich eine Herrschaftsloge, die das sächsische Wappen schmückt. Chorfenster und Taufstein weisen in die Zeit um 1900. Die Grabplatte des Gutsbesitzers Hans Jorg von Creuzburg am Triumphbogen entstand um das Jahr 1600. Die Herren von Creuzburg besaßen über lange Zeit hinweg das Gut in Bischofroda, woran ein weiterer Grabstein an der südlichen Außenseite der Kirche erinnert.

Der schlichte Raum ermöglicht der Gemeinde ein konzentriertes Zuhören im Gottesdienst. Die Vermittlung der Bibel orientiert sich am Jahreskreis. Jede Woche wird mit einem eigenen Spruch bedacht, den man am Sonntag im Gottesdienst hören kann und dessen Gedanken die Lesung aus dem Evangelium, aus den Episteln oder aus dem Alten Testament vertieft.

Die Auswahl der Lesungen hat eine lange Tradition und geht auf die Anfänge der Kirche zurück. Wochenlied und Wochenpsalm ergänzen den Text. Mit dem ersten Advent beginnt das Kirchenjahr. Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen wählt eine Jahreslosung, die beim Neujahrs-Gottesdienst verlesen wird und durch das Kalenderjahr leitet. Das Kirchenjahr bietet die Möglichkeit, die Bibel kennenzulernen, was dem Glauben und der Bildung dient. Somit ist die Kirche ein Ort der Gottesdienstfeier und des Lernens gleichermaßen.

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