25.09.2026
Erntedank, der Diamant unter den Dank- und Gedenktagen. Eine Verlockung zum Gottesdienst.
"Danken ist eine der Grundfähigkeiten des Menschen, es ist wie eine zweite Schöpfung. Die Dinge sind nicht nur da – das Licht, die Nacht, die Bäume und ihre Früchte, die Speise der Menschen und der Raben. Der Dank nimmt sie wahr und preist die Güte, der sie entstammen. Mit jedem Dank für das Brot, das Korn, den Regen und die Sonne sagen wir, dass das Leben gut ist und von der Güte geboren ist. Wer dankt, weiß, dass er selber nicht der eigentliche Macher des Lebens ist. Das Leben ist Geschenk; auch das Brot, das wir essen, und die Früchte, die wir genießen. Wer fähig ist zu danken, der weiß auch, dass er selber nicht der Herr des Lebens ist. Er weiß, dass er nicht nur als Benutzer dem anderen Leben gegenübertreten darf, den Tieren, dem Boden, den Pflanzen, sondern als Beschützer. Man kann nicht zugleich danken und Gewalttäter sein. Wer dankt, weiß, dass alle Dinge nicht nur für ihn selber und zum eigenen Nutzen da sind. Wie von selbst öffnet uns die Dankbarkeit die Hände und lässt uns teilen, was uns gegeben wurde. Man kann sich Geiz und Dankbarkeit nicht zusammen vorstellen. Man kann nicht für das eigene Brot danken und es allein essen.Erntedank ist eine Gelegenheit für alle, neu aufmerksam zu werden darauf, dass das Leben durch Dank und Teilen liebenswürdig wird. " nach Fulbert Steffensky
Schauen Sie doch einfach einmal vorbei in einem unserer vielen Erntedankgottesdienste. Entdecken Sie eine der zu Erntedank reich geschmückten Kirchen. Sie finden die Gottesdienste unter dem Button "Termine" oder unter "Gottesdienste im Kirchenkreis" in der Seitenspalte.