Nikolaikirche

Unter der Herrschaft der Landgrafen Ludwig II. und Ludwig III. entstand die romanische Nikolaikirche. Im 19. Jahrhundert kam es zu neoromanischen Umbauten. Vorhalle und Giebelkranz des Turmes zeugen davon. Im Kern sind der achteckige, dreigeschossige Turm und das Kirchengebäude romanisch erhalten geblieben.



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: 11. Jh.
  • Baustile: romanisch, neoromanisch
  • Besonderheiten: zeitgleich mit der Wartburg erbaut, in gleichem Stil restauriert im 19. Jh., letze Restaurierung 2015
  • Öffnungszeiten Sommer: 1. Mai-31. Oktober: Mo-Sa 10-12 und 15-17 Uhr

Profil


Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Bibel zur Lektüre - Bei uns liegt eine Bibel zur Lektüre aus. Gebetsort - Wir haben einen besonderen Gebetsort (z.B. Lichterbaum, Kapelle, Kreuzgang o.Ä.). Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Kirchenführer - Wir bieten einen gedruckten Kirchenführer. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Reformation - Unsere Kirche ist ein Ort der Reformationsgeschichte. Straße der Romanik - Wir gehören zur "Straße der Romanik". Pilgerweg - Wir sind eine Station auf einem Pilgerweg. behindertengerecht - Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt. Rad- oder Wanderweg - Wir liegen an einem Rad-/wanderweg. Trinkwasser - Bei uns gibt es Trinkwasser in der Nähe. Toilette - Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette. Lutherstätte - Lutherstätte Kulturkirche - Kulturkirche Gemeindekirche - Gemeindekirche Konzertkirche - Konzertkirche

Beschreibung


Das Langhaus weist die basilikale Grundform auf. Die rundbogigen Arkaden sind durch den Wechsel von Pfeilern und Säulen gekennzeichnet, wobei jedes Pfeilerpaar eine eigene Gestaltung aufweist. Die reich verzierten Kapitelle ähneln denen der Wartburg, was für die Arbeit der gleichen Steinmetze sprechen könnte. Der Altarraum schließt mit einer halbrunden Apsis ab. Der Einbau der Orgelempore erfolgte im 19. Jahrhundert.

Neben dem romanischen Taufstein ist das Altarretabel, das um 1510/1520 entstand, wichtigstes Ausstattungsstück. Es zeigt im Mittelschrein die Beweinung Christi, die Arbeiten in Großenlupnitz, Lauchröden und Herda ähnelt. Neben dem Relief stehen die Heiligen Nikolaus und Jacobus. Die gemalte Predella zeigt Johannes und Maria, die dem Betrachter Christus als Schmerzensmann vorzeigen.

Der Künstler Wolfgang Nickel schuf abstrakte Glasfenster, die den spirituellen Charakter des Sakralraumes betonen. Das Wort Spiritualität leitet sich vom lateinischen Begriff spirit(u)alis ab, der im Kern das Wort spiritus (Geist) besitzt. Somit bezieht sich Spiritualität auf den Heiligen Geist. Der spirituell Reisende ist körperlich und geistlich unterwegs. Er ist vom Heiligen Geist bewegt, sucht nach Authentizität, Entschleunigung, Wiederholung und Vertiefung.

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